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Erfolg in der Nische: schuhplus – Schuhe in Übergrößen – ist Global Player für grosse Schuhe

Vom 18.12.2017 in Über uns

(SP/GM) Sie haben Etats, von denen jedes mittelständische Unternehmen nur träumen kann. Singende Pakete lachen auf dem Fernseher in einer glücklichen heilen Welt untermalt von Roger Hodgsons „Give a Little Bit“ - ohne Gewerkschaften, Mindestlohn und ohne jegliche unternehmerische Verantwortung, Steuern zu zahlen: Dem legalen europäischen Steuersystem sei Dank. Alle finden es blöd. Alle ärgern sich darüber. Niemand ändert etwas. Die Macht der Verbraucher verblasst im Schatten der Bequemlichkeit. Das System kränkelt und ist ein Indiz dafür, dass die Globalisierung ein unberechenbares und schwer zu kontrollierendes System darstellt, bei dem es einige wenige Gewinner, allerdings jedoch zahlreiche Verlierer gibt. Die PR-Etats refinanziert aus einer europäischen Steuerbefreiung sorgen mit den glücklichen Gesichtern der Werbeindustrie jedoch dafür, dass die Stimmen der Kritiker klein und leise bleiben: Wie praktisch, dass es beim Weltkonzern mit dem geschwungenen ‚a’ alles zu kaufen gibt. Wer braucht schon Handel, Wettbewerb oder im schlimmsten Fall lokale Geschäfte vor Ort. Niemand. Jedenfalls nur solange das System nicht implodiert. Und doch gibt es auch mittelständische Gewinner im scheinbar unüberwindbaren Bestreben, die Weltwirtschaft zu übernehmen. schuhplus – Schuhe in Übergrößen - aus dem niedersächsischen Dörverden bei Bremen ist so ein Gewinner. Ein Familienunternehmen, inhabergeführt, bodenständig und zugleich europäisch ausgerichtet: Mit der Spezialisierung auf das Segment Schuhe Übergrößen hat Firmengründer Kay Zimmer im Jahre 2002 eine zum damaligen Zeitpunkt verstaubte und unbeachtete Nische für sich erkannt und diese seitdem in voller Konzentration mit modernsten Technologien und ausgeklügelten Strategien ausgebaut.

Kay Zimmer, Chef und Gründer von schuhplus - Schuhe in Übergrößen

„Altbestände lösen, einheitliche Linie fahren: schuhplus ist einzig Schuh Übergrösse“

Suchmaschinen sind gnadenlos. Sie zeigen unverblümt und emotionslos das Ranking eines Unternehmens und schlüsseln damit unabhängig von Werbeanzeigen die Wertigkeit der Handelsmarke auf. Kurzum: Wer oben steht, ist ein Gewinner. Wer auf Position fünf steht, hat noch eine Menge Arbeit vor sich. Und wer auf Seite zwei steht, hat im Grunde schon verloren. Möglich wird dies durch digitale Schlüsselwörter. Wer nach „schuh übergrößen“ sucht oder auf der Suche ist nach Schuhe in Übergrößen, der kommt an schuhplus nicht vorbei. Immer wieder und wieder spucken die Suchmaschinen das Unternehmen von Kay Zimmer aus. Einem User wird schnell bewusst: Große Schuhe und schuhplus scheinen eine starke Einheit, eine Symbiose zu bilden. Ein Internetnutzer denkt sich relativ wenig dabei. Für Zimmer ist es jedoch der ultimative Ritterschlag. „Es kostet sehr viel Zeit, Arbeit und Geld, um als Handelsmarke im Internet mit einer Produktgruppe sowie den Handelsprodukten fremder Marken identifiziert zu werden. Wir setzen uns mit der Nische „schuhe in übergrößen“ seit über 15 Jahren auseinander; unsere gesamte Aufmerksamkeit und unternehmerische Identifikation liegt auf dem Segment Schuh grosse Grössen. Man braucht Atem und Geduld und darf dabei das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Am Ende macht sich die bedingungslose Kontinuität bezahlt“, verdeutlicht der Unternehmer und fokussiert das Problem des Mittelstandes in der unzureichenden Segmentierung. „Um gegen die Goliaths zu bestehen, muss man sich von Altbeständen lösen und mit einer durchdachten Produktkette eine einheitliche Linie fahren, in Produkt und in Sprache. Wir von schuhplus sind einzig Schuh Übergrösse – es gibt nichts dazwischen. Der unternehmerische USP ist das einzige Ziel sämtlicher Bestrebungen, vom Einkauf bis zur Werbung. Wird dieses Ziel verfolgt, avanciert der USP zu einer Marke – und damit zu einer kapitalreichen Währung, die sich mit globalen Playern messen kann.“

Grosse Schuhe bei schuhplus treffen auf Innovation und konservative Werte zugleich

Ob Programmatic-Channel-Marketing, Lead-Marketing, Yield-Management, Integration von social media wie schuhplus bei Google + oder Growth-Marketing: schuhplus setzt sich als eines der führenden Versandhäuser Europas für übergrößen schuhe und als Norddeutschlands größtes Fachgeschäft für Schuhe in Sondergrößen mit den modernsten Strukturen und Möglichkeiten im eCommerce auseinander, um neue Zielgruppen zu erschließen und Bestandskunden dort zu begegnen, wo sie digital und viral interagieren. „Wir haben uns ein Kompetenzzentrum im Handelsbereich von schuhe übergrößen online geschaffen und können durch diese absolute Glaubwürdigkeit das Vertrauen der Kundschaft nachhaltig aufrechterhalten. Unsere Kunden wissen, dass wir für grosse Schuhe stehen und damit ein zuverlässiger Partner sind, der durch Offenheit und Transparenz und Kundenorientierung überzeugt. Die Mitarbeiter bei schuhplus haben Namen, der Support Telefonnummern. Wir kennen unsere Kunden – und unsere Kunden kennen uns. Dadurch schaffen wir einen Grad der Sicherheit und Vertrautheit – eine Emotion, die im Zeitalter der digitalen Anonymität die vielleicht wertvollste Einheit eines Handelsunternehmens mittlerweile darstellt“, verdeutlicht Geschäftsführer Kay Zimmer. Auch wenn der Trend sich verhärtet, dass ein Schuh in Übergrössen im Internet gekauft wird, so beobachtet der 43-Jährige eine systematische Gegenbewegung. „Mit der Intensivierung auf digitale Möglichkeiten entsteht parallel dazu gleichwertig die Rückbesinnung auf das stationäre Geschäft, auf konservative und persönliche Werte. Online einkaufen ist cool, bequem, einfach und geht schnell, aber ein entscheidender Faktor geht dabei verloren: Die Individualität, die Beratung, das Gespräch – eine Emotion, die kein Webshop dieser Welt kompensieren kann. Unsere Kundschaft liebt das Stöbern in unserem fast 1.000 qm großen schuhplus - Fachgeschäft für übergrößen schuhe in Dörverden: Und das Team von schuhplus liebt es, mit der Kundschaft den Dialog zu führen, denn so erfahren wir aus erster Linie, ob wir mit unseren Produkten nach wie vor am Puls der Zeit sind.“

schuhplus-Chef Kay Zimmer: „Mit Bedacht ein ‚Ja’ zum großen kleinen ‚a’ !“

Viele Unternehmer stellen sich die Frage, ob sie sich der us-amerikanischen Handelsplattform öffnen sollen – dem großen „A“, was irgendwie jeder nutzt und was irgendwie zugleich für das Ende des Morgenlandes verantwortlich gemacht wird. Umsatz oder Rückgrat? Abhängigkeit oder Eigenständigkeit? „Beides“, sagt Kay Zimmer, aber es muss klar definiert sein, wer das Sagen hat. „Wir gehören in der Sparte Schuh Übergrößen als Familienbetrieb zu einem der führenden Handelsunternehmen in Europa, aber insbesondere den innereuropäischen Markt in der Produktlinie „Schuhe grosse Grösse“ bedienen wir durch internationale Markplatzkooperationen. Ein Schlag ins eigene Gesicht? Nein, denn wir behalten uns stets die Unabhängigkeit. Ein Marktplatz muss als Mittel zum Zweck seine Berechtigung haben und darf dabei niemals zur Leitfigur avancieren. Unternehmer müssen ihre Strukturen und Kompetenzen so optimieren, dass sie jederzeit einen externen Kanal deaktivieren können, ohne dabei die Fahrtrichtung des Schiffs zu gefährden. Dies war für uns innerhalb der letzten zehn Jahre eine der wichtigsten Erfahrungen.“ Als erfolgreicher Unternehmer rät Kay Zimmer gleichzeitig zu Besonnenheit und einem gewissen Grad der Entspannung. „Viele, die heute laut sind, gibt es morgen nicht mehr. Das gilt insbesondere auch für Anbieter, die einem mit Zusatzmodulen, Detailauswertungen oder Kundenanalysen den Himmel auf Erden versprechen. Bei strategischen Neuausrichtungen, dessen Relevanz oder Effektivität wir nicht beurteilen konnten, blieben wir einer Grundsatzlinie treu: Am Ende des Tages ist es lediglich ein Schuh in Übergrössen und wir sind und bleiben ein uebergroesse schuh Geschäft. Nicht mehr. Nicht weniger. Um zum Schluss bleibt die Feststellung: Wir verkaufen Schuhe und es gibt Menschen, die Schuhe kaufen. Diese einfache Milchmädchenrechnung hat uns stets beschützt und das Selbstbewusstsein gegeben, uns über allen wichtig klingenden Anglizismen mit nordischer Bodenständigkeit zu stellen.“