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schuhplus - stationärer Handel und junge Zielgruppe verstehen sich bestens

Vom 29.05.2017 in Über uns

(SP/GM) Der Wirtschaftsmarkt ist traditionell dynamisch, aber in Verbindung mit der Digitalisierung einem bisher unvergleichbaren Wandel unterzogen. Während in den vergangenen Jahrzehnten die Verschiebung einer Zielgruppe linear gesehen werden musste, etwa die stationäre Ausblutung der Innenstädte durch Shopping-Centren, so bekommt der klassische Handel durch den eCommerce einen omnipräsenten Marktbegleiter, dem er nicht auf Augenhöhe begegnen kann. Dieses Neue, Innovative, Reizvolle ist für junge Zielgruppen selbsterklärend sexy, denn es unterstützt die bequeme Sorglosigkeit, die Welt auf Knopfdruck in Händen halten zu können - ein Trugschluss, erklärt Kay Zimmer, Geschäftsführer von schuhplus - Schuhe in Übergrößen, denn am Ende der Fahnenstange begegnen Kunden eine selberverursachte Vereinsamung und Anonymität und beginnen, langsam aber sicher sich nach den "guten alten Zeiten" zu sehnen: Wenn das Bewusstsein und das Leistungsspektrum des stationären Handels zur sorglos ersetzbaren Nichtigkeit deklariert werde, dann seien lokale Infrastrukturen einer hohen Gefährdung ausgesetzt. Doch die mediale und marktgetriebene Digitalisierung ist nicht automatisch ein Teufelswerk.

Kay Zimmer, Geschäftsführer von schuhplus, setzt crossmediale Kampagnen um

Als eines der führenden Versandhäuser für  Schuhe in Übergrößen gehört das eCommerce-Business zum Tagesgeschäft, dennoch: "Unser Zugpferd ist nach wie vor das stationäre Geschäft. Und es ist nicht von der Hand zu weisen: Auch junge Zielgruppen lassen sich für den stationären Handel begeistern, wenn der POS ein USP bietet und die Kundschaft authentisch dort abgeholt wird, wo sie sich aufhält", verrät Kay Zimmer, der vor über 15 Jahren schuhplus gegründet hat, heute mittlerweile eines der führenden europäischen Versandhäuser für große Damenschuhe sowie große Herrenschuhe. "Mit speziellen Instagram-Kampagnen beispielsweise, explizit auf eine lokale Zielgruppe ausgerichtet, erreichen wir bei schuhplus den Nachwuchs und leiten sodann durch facebook-Retargeting Maßnahmen zur Kundenbindung ein." Unabhängig einer soziologischen Bewertung ist die Millennium-Generation mit dem Smartphone verschmolzen. Die unerwartete, crossmediale Konfrontation mit lokalen Themen erzeugt einen "Coolheitsfaktor" - und der wirke sich nachhaltig aus, verdeutlicht der 42-jährige Unternehmer. schuhplus aus Dörverden bei Bremen nutzt die volle Bandbreite crossmedialer Strukturen. Ob responsive Designs oder Anfrageterminals im stationären Geschäft: Die Verschmelzung von digital und offline ist das Fundament.