schuhplus auf Digitalkurs: Tablets im Fachgeschäft für die stationäre Newsletter-Anmeldung

Vom 17.09.2018 in Aktuelles

(SP/HR) Während im Internet die Digitalisierung von Daten das unverkennbare Fundament eines Webshops darstellt, ist dieses Bewusstsein im klassischen stationären Handel längst noch nicht angekommen, ganz im Gegenteil, doch auch hier können technische Lösungen und Ideen für Optimierungen sorgen. Ein Digitalisierungs-Pionier ist dabei der auf Schuhe in Übergrößen spezialisierte Fachhändler schuhplus aus Dörverden bei Bremen – und Firmengründer Kay Zimmer betont: Der Handel müsse aufpassen und sich endlich bewegen: „Wir vereinheitlichen bei schuhplus seit unserer Gründung 2002 sowohl Offline- aber auch Online-Kanäle. Ob Webseite als digitaler Katalog oder Digitale Display-Etiketten im Fachhandel. Märkte verändern sich – und das große Potenzial besteht darin, Kunden im gewohnten state-of-the-art abzuholen, wo sie sich befinden.“ Und das gelte selbstverständlich auch für die Möglichkeit, sich per Smartphone oder Tablet digital im Geschäft vor Ort viral für einen Newsletter anzumelden, verdeutlicht Zimmer, denn digitale Strukturen sorgen auch für stationäre Verbesserungen. „In unserem Fall schont die Digitalisierung Ressourcen, denn wir brauchen schlichtweg kein Papier mehr. Davon abgesehen muss die Anmeldung nicht mehr händisch abgetippt werden. Das spart Zeit, reduziert Fehlerübertragungen und entlastet das Team.“

Tablets im Fachgeschäft für die stationäre Newsletter-Anmeldung

Globale Konzerne sind die Goliaths des Umsatzes. Wer versucht, sich mit den Marktführern zu vergleichen, ist zum Scheitern verurteilt, denn nicht nur die Konkurrenzfähigkeit leidet aufgrund des Ungleichgewichts, vielmehr das Verständnis, das eigene Potenzial zu erkennen. „Ein Weltkonzern wird sich niemals persönlich und authentisch um die echten Belange eines Kunden vor Ort kümmern. Das ist schlichtweg nicht möglich. Ein Fachgeschäft kann das. Ein Callcenter kann nicht die Bedürfnisse oder Individualitäten eines Menschen erkennen. Eine Fachverkäuferin schon. Wer auf billig, billig, billig getrimmt ist, scheitern im direkten Vergleich mit Weltkonzernen. Aber es gibt Kunden, die nach wie vor Beratung und Persönlichkeit wollen. Das ist die Stärke des Mittelstandes. Und das kann kein globaler Konzern leisten“, so Zimmer.

Tablets im Fachgeschäft für die stationäre Newsletter-Anmeldung

Das bedeutet jedoch nicht, dass Abwarten, Handlungsunfähigkeit und die Verweigerung zur Weiterentwicklung zum guten Betriebstenor gehören, im Gegenteil, denn Wachsamkeit und Energieeinsatz sind der Schlüssel zur Aufmerksamkeit. „Man darf auf keinen Fall die Hände in den Schoß legen, aber man muss bei voller Konzentration auf das eigene Kerngeschäft sich auch auf das besinnen, was um einen herum passiert. Jeder hat ein Smartphone. Es ist keine Frage nach dem „ob“, sondern eine Frage nach dem „wie“ dieses Medium für eigene Firmeninteressen eingesetzt werden kann.“